Lollapalooza 2016

12.09.2016

Letzten Samstag war in Berlin das Lollapalooza Festival. Wie man sich denken kann, war ich auch dort, gerade weil eine Leidenschaft von mir auch die Musik mit Konzerten und Festivals ist. Und ein Festival bei uns ganz in der Nähe? Da muss ich hin. Mit guten Acts? Aber so was von muss ich da hin.

Das Lollapalooza fand im Treptower Park in Berlin statt, was vorher schon oft diskutiert wurde, da der Park erst saniert wurde und die Anwohner gerade nach den zwei Tagen Angst um ihren schönen Park haben. Kann ich natürlich einerseits verstehen, glaube auch nach den Tagen gibt es keinen Rasen mehr, der aber vorher schon eine ziemlich ungesunde Farbe hatte. Man muss aber auch dazu sagen, die wichtigsten Teile des Parks wurden abgesperrt und blieben so erhalten, man konnte nicht überall lang und es wurde wo es nur möglich war auf die Erhaltung des Parks aufmerksam gemacht. Ich denke es wird vielleicht ein wenig zu viel Wirbel drum gemacht, irgendwohin muss das Festival nun mal, warum es aber nicht wieder auf dem Tempelhofer Feld war, kann ich auch nicht sagen. Es war aber von Vorteil für uns, da eine Freundin ungefähr 10-15 Minuten zu Fuß vom Gelände entfernt wohnt. Ich musste dafür ganz alleine von Neuruppin aus fahren, da meine Freunde mittlerweile gefühlt alle in Berlin wohnen. Sachen bei ihr lassen, frisch machen, vorher noch essen usw., was ein Glück!

 

Um 12 Uhr sind wir auf das Gelände gegangen und zu dem Zeitpunkt fand ich es schon ziemlich voll, ha was sollte ich eines Besseren belehrt werden. Da uns Lindsey Stirling als erstes interessierte hatten wir noch Zeit uns ein wenig umzugucken. Das Gelände war groß und etwas verwinkelt, am Anfang noch etwas verwirrend, aber auch durch die Karten, die man in die Hand gedrückt bekam, sah man nach und nach besser durch. Ingesamt gab es 2 Main Stages, die Perry Stage und die Alternative Stage. Der Weg von einer Stage zur Anderen war etwas lang, aber wenn man rechtzeitig losging, ging es auf.
Neben den Stages gab es auch viele andere Sachen noch, wie der Grüne Kiez, Lolla Fun Fair, musikdurstig, Manhattan und ach einfach so viel! Sie haben sich eindeutig Gedanken gemacht und es bot so viel Abwechslung und Spaß, wenn man alles sehen und erleben wollte. Lindsey Stirling war dann auf der Main Stage, sie hat eine gute Performance hingelegt, akrobatisch gezeigt, was sie drauf hat, ich mag sie! Wir wollten dann zu Alan Walker und ich fand die Perry Stage einfach viel zu klein für ihn, die Menschenmassen waren einfach so gewaltig, wir wurden regelrecht eingequetscht, auch als wir einfach nur raus wollten. Stimmung war trotzdem gut, nur viel zu viele Menschen, er hätte eindeutig auf die Main Stage gemusst.

Zwischendurch immer ein paar Künstler mitgehört, das Gelände noch weiter erkundet, nette Leute kennen gelernt, gegessen, uns anmalen lassen und uns von netten Mädels mit Glitzer bestreuen lassen. Max Herre war doch nicht so unsere Art von Musik, sind dann zu Klingande gewechselt und haben uns so weit wie möglich nach vorne gedrängelt, denn danach kamen The Chainsmokers! Ein Highlight des Abends auf jeden Fall und es hat sich gelohnt, sie waren so genial und haben alle Leute zum Abgehen gebracht und sogar zum Pogen! Damit hatte ich ja gar nicht gerechnet, war dann aber noch umso genialer! Als es dann nach über eine Stunde vorbei war, haben wir noch Paul Kalkbrenner mitbekommen, dadurch, dass ja beide Main Stages dicht beieinander sind und wir zu ersten Main Stage wollten wegen Kings of Leon! Diese fingen dann auch pünktlich um 21 Uhr an zu spielen und es waren sooo viele Menschen! Ich habe gelesen, dass bei dem Übergang von Kalkbrenner zu Kings of Leon hinten fast eine Massenpanik ausgebrochen ist, da sich alle durchdrängeln wollten und viele aufeinanderstießen. Sie haben manche sogar gar nicht mehr zu den Stages gelassen, das war schon echt heftig! Wir haben ein Glück nichts davon mitbekommen, haben uns noch einige Lieder angehört, gefreut, dass wir Kings of Leon mal live sehen konnten – wohoo! Wir sind aber kurz vor Schluss schon gegangen, bevor alle Leute auf einmal auf den Ausgang zu stürmen.

Insgesamt war es wirklich ein toller Tag mit vielen Erfahrungen, wunderbaren Acts und guter Stimmung! Auch wenn ich einiges kritisiert habe, das drückt trotzdem die Stimmung nicht sonderlich und aus Fehlern lernt man bekanntlich ja. Ich komme gerne nächstes Jahr wieder, wenn die Künstler stimmen und vielleicht nicht ganz so viele Tickets rausgegeben werden.
Ich habe auch mehr gefilmt als Bilder gemacht, wenn ihr also richtige Eindrücke bekommen wollt, guckt euch lieber das Video von mir an zum Lollapalooza! Eigentlich mag ich auch übrigens keine Selfie Sticks, aber ich habe mit der Go Pro gefilmt und da bietet sich der einfach an, vorallem bei den Menschenmassen!

4 Kommentare

  • Das Lollapalooza ist immer ganz nett und ich gehe immer gerne hin. Dieses Jahr allerdings nicht im Treptower park sondern Im Olympiastdion und im Stadionpark. Bin schon sehr gespannt auf diese Location. Vielleicht sieht man sich ja 😉

    Danke für den Bericht und LG aus Berlin

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  • Wunderbarer Festival-Bericht! Habe mir auch dein Video angesehen – sieht aus als hattet ihr eine Menge Spaß. Das Festival sieht übrigens sehr gut organisiert aus. Überlege echt ob ich mir das auch mal gebe, warte aber noch das Lineup ab.

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© Caroline Mäske Fotografie 2018
Neuruppin, Berlin und Umgebung