Umherfliegende Gedanken

31.03.2018

Nun sitze ich wieder hier auf der Couch und habe das Gefühl es ist immer noch Dezember. Da habe ich mir das letzte Mal so wirklich Zeit genommen und einfach abends genossen. Letztendlich würde es sogar fast passen, die Bäume sind noch genauso kahl und es schneit fast genauso viel vor meinem Berliner Fenster wie im Dezember. Komische Zeit dazwischen, noch nicht so richtig warm und immer wieder zurückfallend ins Kalte. Man freut sich endlich nicht mehr seine immer gleichen Pullis anzuziehen und im nächsten Moment muss man doch wieder seine Winterjacke rauskamen.
Was hält einen davon ab durchzudrehen? Natürlich die Planung wo es denn hingeht dieses Jahr – raus und mehr sehen von der Welt.

Portugal stand schon fest, was genau wir dort alles machen wissen wir selbst noch nicht. Aber die Hauptsache ist Meer und ins Warme. Was wünschte ich wir hätten schon Juni, dann kommt Juli und dann August.
Eigentlich dachte ich auch, dass es dieses Jahr bestimmt bei dieser Reise bleibt. Dann kam aber jemand um die Ecke, die extreme und riesige Sehnsucht hatte rauszukommen und irgendwohin zu fliegen. Egal wohin, Hauptsache weg. Wie könnte ich da nur nein sagen?
So ist also doch mein Fernweh halbwegs gestillt für dieses Jahr. Ganz gestillt ist es natürlich nie, aber 2 mal weg ist schon viel mehr als die Meisten, die ich kenne, sich überhaupt mal eine Reise gönnen.

Ansonsten hatte ich das Gefühl so stark wie noch nie, dass das Jahr so schnell vorbeigeht. Die Wochen fliegen nur so an mir vorbei. Es ist schon April, das kann ich gar nicht fassen. Ich stecke noch immer irgendwie im Januar Blues fest. Nie ganz aus dem Schlaf aufwachend. Vielleicht ist es ja auch die Schule in die ich aktuell doch gerne gehe. Mich freue jeden Tag die gleichen Gesichter wiederzusehen. Immer noch dankbar das zu machen, was ich mag. Wenn man das macht was man mag, vergeht doch die Zeit eh viel schneller oder nicht? Vielleicht realisiere ich es mehr, sobald die ersten Hochzeiten für mich losgehen, oder eben das Wetter auch mal zeigt, dass jetzt ja offiziell ‚Sommerzeit’ ist. Da hätten wir es wieder, das Wetter. Das Lieblingsthema von Allen. Anscheinend auch von mir.

Die wundervollen Bilder von mir und Pascal sind übrigens von Marie Hornbergs. Eine Fotografin aus München, sie war aber für einen kleinen Urlaub in Berlin und hat nach Pärchen gesucht, die Lust haben mal vor ihre Kamera zu hüpfen. Na sowas mache ich doch gerne! Und Pascal auch, nachdem man ihn überzeugt hat. So sind wir also in der Wuhlheide umherspaziert und haben Fotos von uns gemacht und noch ein wenig über Fotografie Sachen unterhalten, natürlich.
Ich finde es ganz wichtig sich auch mal vor die Kamera zu wagen, damit man kann sich so gut in die Lage der Kunden versetzen und weiß, dass es gar nicht so einfach ist und eine doch ungewohnte Situation. Wir haben es aber sehr schön gemacht, meinte Marie. Finde ich auch, wenn ich die Bilder so sehe! Ich freue mich extrem darüber und sie hat auch neue Fotos für ihr Portfolio – Win-win also.

2 Kommentare

  • Das sind schöne Bilder. Das sieht alles „echt “ und ungestellt aus, Eben natürlich.
    Zum Glück sprießt inzwischen das Gras und Deutschland erwacht aus dem Winterschlaf.

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© Caroline Mäske Fotografie 2018
Neuruppin, Berlin und Umgebung